Mittwochstreff

 Bei den monatlichen Mittwoch-Treffs wird jeweils zunächst ein Vortrag gehalten, meistens mit Bildern. Anschließend können die Teilnehmer noch zusammenbleiben und mit den Referenten diskutieren oder ihre Erfahrungen mit Indien untereinander austauschen. Mitglieder, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Auskunft bei Andreas Fiorino: Tel. 06152-858875, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Aktuelle Veranstaltung 

 

charkha 

Mittwoch 6.11.19, 19 Uhr

Gandhis Swadeshi-Bewegung und seine heutige Bedeutung

Vortrag mit Dr. Jona Aravind Dohrmann und Dr. Kirsten Sames

Das Offene Haus, Rheinstrasse 31, Darmstadt

Die Swadeshi-Bewegung (abgeleitet aus Sanskrit: „swa“ – selbst, „desh“ – Land: eigenes Land) in Indien spielte eine wesentliche Rolle in der indischen Freiheitsbewegung im 19. und 20. Jahrhundert. Die britische  Besatzungsmacht sollte durch den Boykott britischer und die Präferenz einheimischer Produkte wirtschaftlich, moralisch und politisch geschwächt werden. Stoffe, Kleidung, Salz und andere Produkte sollten vor Ort hergestellt und konsumiert werden.


Vor Gandhi waren diese Bemühungen lokal begrenzt, z.B. 1905 auf Bengalen. Gandhi hob diesen Gedanken dann im Rahmen seiner politisch-gewaltfreien Aktivitäten auf ein höheres Niveau, verbreitete sie in ganz Indien und hat damit einen wesentlichen Beitrag zur Unabhängigkeit Indiens geleistet.

Inwieweit sich das Swadeshi-Konzept Gandhis in der heutigen politischen und wirtschaftlichen Realität Indiens
wiederfindet, kann im Anschluss an den Vortrag gemeinsam erörtert werden.

 

GANDHI'S SWADESHI MOVEMENT AND ITS SIGNIFICANCE TODAY

LECTURE WITH DR. JONA ARAVIND DOHRMANN AND DR. KIRSTEN SAMES
(lecture in German language)

Das Offene Haus, Rheinstrasse 31, Darmstadt

The Swadeshi movement in India played a major role in the Indian freedom movement in the 19th and 20th centuries. The British occupying power was to be weakened economically, morally and politically by the boycott of British products and the preference of local products. Fabrics, clothing, salt and other products were to be produced and consumed locally.

Before Gandhi these efforts were local, e.g. in 1905 on Bengal. Gandhi then raised this idea to a higher level within the framework of his non-violent political activities, spread it throughout India and thus made a significant contribution to India's Independence.

The extent to which Gandhi's Swadeshi concept is reflected in today's political and economic reality in India can be discussed after the lecture.

 

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Mittwoch, den 15. Januar 2020, 19 Uhr

Indien - ein Turban voller Überraschungen
Referent: Klaus Wolff

Literaturhaus Darmstadt, Kasinostraße 3

Der indische Subkontinent ist eine der farbigsten Gegenden dieser Welt.
Ein märchenhaftes Land der Maharajas, Heimat vieler Weltreligionen, lange das Juwel in der Krone während der britischen Kolonialherrschaft, aber auch ein erwachender wirtschaftlicher Riese mit großer Zukunft. Es gibt
aber auch beunruhigende Entwicklungen im politischen, ökonomischen und ökologischen Bereich, die manch einen daran hindern mögen, in den Subkontinent zu reisen. Wie ist Indien heute als Reiseland aufgestellt? Ist
Indien trotz aller positiven und negativen Veränderungen immer noch ein Traumland für den Reisenden? – Ein Abend für alle, die demnächst vorhaben, in den Subkontinent zu reisen.

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Mittwoch, den 5. Februar 2020, 19 Uhr

Alchemie, die schöpferische Kunst in Asien und der Antike
Referentin: Dr. Trupti Dave-Wehner


Restaurant Shalimar, Sandbergstraße 75, Darmstadt


Der Begriff “chemische Seidenstraße“ entstand durch den Austausch von alchemistischen Techniken und Materialen, die in der Antike aus Asien und Arabien nach Europa gelangten. Beispiele hierfür sind Zinnober-Pigmente und Nutzung von Quecksilber in der Goldgewinnung. Marco Polo hat berichtet, dass die Yogis in Indien 200 Jahre alt werden, weil sie ein Getränk aus Quecksilber und Schwefel trinken. Später wurde dieses
mit der Aristotelischen Theorie der kosmischen Klebstoffe verglichen. Der Vortrag soll viele solcher Beispiele über den “Technologietransfer” und Wissenstransfer von Indien bis nach Europa berichten.

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